Ingo Dickewied
Pressestimmen

"In allen Dingen lebt ein Lied"
Lippische Landeszeitung, Mai 2015
Erinnerungen an Udo Jürgens werden wach
Ingo Dickewied präsentiert im Atrium die bekanntesten Stücke des Sängers

Detmold (jm). "Da kam sie um die Ecke, sah mich und lachte laut - vor mir stand meine eigene Frau", eine Textzeile aus dem Lied "Paris einfach nur so zum Spaß", das Udo Jürgens 35 Jahre vor seinem Tod schrieb. In den Herzen der Fans lebt er weiter. Rund 200 von ihnen waren Samstag im Atrium, dort sang Ingo Dickewied die besten Hits von Jürgens.

Im weißen Hemd und schwarzen Anzug steht Dickewied auf der Bühne, während er immer wieder lautstark "O-ho c?est la vie" von sich gibt, sammeln sich Schweißperlen auf seiner Stirn. Die Stimmung im Atrium ist erhitzt, immer wieder, wenn der Refrain erklingt, klatschen die Zuschauer in den Reihen eifrig mit und genießen die Stücke ihres Idols. Sie handeln von der Liebe, von Herbsttagen, von Trauer und Glück - eben vom Leben, wie der Refrain, der übersetzt "So ist das Leben" bedeutet, schon erahnen lässt.

Seinen Song über Paris schrieb Jürgens im Jahr 1980 und widmete ihn seiner Frau Erika Meier, mit der er von 1964 bis 1989 verheiratet war. In dem Lied singt er über die Probleme einer Beziehung, wenn der Alltag eingekehrt ist. "So ehrlich, wie in diesem Lied, war Jürgens immer. Aus seinen Frauengeschichten hat er nie ein Geheimnis gemacht", sagt Prof. Rainer Weber, der Dickewied am Klavier begleitet.

Udo Jürgens Zuneigung zu den Frauen wird auch in den anderen Stücken deutlich, die Dickewied zusammen mit Peter Stolle am Keyboard, Fritz Krisse am Bass und Pascal Pollmeier am Schlagzeug auf der Bühne präsentiert. "Ohne Frauen keine Sonne, keine Träume in der Nacht, Frauen sind einfach genial", heißt es in Jürgens Lied "Oktoberwind" und weiter "Du wehst durch mein Gemüt, was in Blüte stand, verblüht." Ähnlich nachdenklich kommt Jürgens Stück von 1991 daher. In dem Jahr veröffentlichte er "Fehlbilanz", erklärt Prof Rainer Weber. Es handelt von verpassten Chancen und zu wenig Mut, regt an zum Nachdenken und Besinnen. Die Zeit nehmen sich die Besucher, während Dickewied singt, ist es im Zuschauerraum still. Erst als der letzte Ton erklingt, wird es laut. Die Zuschauer applaudieren, sind begeistert von Dickewied. Das ändert sich auch nicht, als er wohl die bekanntesten Stücke von Udo Jürgens präsentiert - "Ich war noch niemals in New York" und "Mit 66 Jahren".

© 2015 Neue Westfälische
Lippische Landes-Zeitung, Montag 18. Mai 2015
Anmerkung: Als Duett-Partnerin die Sängerin Pia Buchert.

"Gelungene Mischung beim Teutonenkonzert"
Lippe Aktuell, Oktober 2011
Seine hohen gesanglichen Qualitäten stellte Bariton Ingo Dickewied endrucksvoll unter Beweis. Er bot Lieder aus der Klassik, dem Volksliederschatz und auch aus dem modernen Genre. Bei seiner Version von "My Way" hätte auch Frank Sinatra aufgehorcht.

"Breites Spektrum an Stimmungen"
Lippische Landeszeitung, November 2011
Dickewied legt ausdrucksstarke Interpretation von Schuberts "Winterreise " vor.

Von rrunkener, verheißungsvoller Freude bis zu resignativer Verzweiflung reicht das Spektrum der Gefühle, die das lyrische Ich auf seinem Weg empfindet. Nuanchenreich lotete der warme Bariton des Sängers dieses emotionale Wellental aus, ohne zu überzeichnen.

"Winterreise Büren"
Neue Westfälische, Januar 2011
Dem Sänger gelingt es nuancenreich die Kontraste zwischen aufbäumender Resignation und lyrisch melodischen Passagen herauszuarbeiten. Sein warmer Bariton muss gelegentlich in tenorale Gefilde reichen. Kopfig leicht meistert er auch dieses, sowie die vielen exakt gestützten Oktavsprünge

"Erstaunlich die Leistung des Solo Baritons"
Lippische Landeszeitung, November 2008
Erstaunlich war anschließend die Leistung des Solo Baritons Ingo Dickewied. Mit einer voluminösen Stimme und dezenter Orgelbegleitung begeisterte er das Publikum z.B. mit einem "Largo".

"Musik einer großen Liebe"
Lippische Wochenschau, Oktober 2008
Ingo Dickewied, Oliver Mc Call und Dorothee Burkert gaben ein beeindruckendes Schumann Konzert. Das Sahnestückchen hatten die Musiker sich für den Schluß aufgehoben. Es war das Hochzeitsgeschenk, das Robert Schuman seiner Clara machte. Der Applaus der Zuschauer forderte unbedingt eine Zugabe.

"Ausdrucksvolle Dramaturgie"
Harz Kurier, Februar 2008
Bereits die ersten Takte des Klaviers zum Auftakt von "Fremd bin ich eingezogen..." ließen die Zuhörer ein besonderes Musikereignis ahnen. Markus Gotthardt am Flügel fand den richtigen Anschlag, weich und verhalten, weit entfernt von süßer Harmonie. Bariton Ingo Dickewied war sofort in der Lage, diese Stimmung aufzunehmen. Die gerade für diesen Liederzyklus unverzichtbare, perfekte Artikulation von Ingo Dickewied ist besonders hervorzuheben. Es gelang ihm hervorragend, dies über 80 Minuten aufrechtzuerhalten und von Lied zu Lied, so wie Text und Ton es erforderten, in ausdrucksvoller Dramaturgie zu variieren.

"Vollklingend und stimmgewaltig"
Neue Westfälische, Dezember 2007
Gebannt hörte das Publikum wie der Solist (Ingo Dickewied) sich vollklingend und stimmgewaltig sicher durch alle Tonlagen bewegte.

"Wohlklang und emotionale Tiefe"
Westfalen Blatt, Dezember 2007
Bariton Ingo Dickewied bezauberte in seinen solistisch vorgetragenen Beiträgen durch Wohlklang und emotionale Tiefe.

"Volltönende Wärme"
Lippische Landeszeitung, November 2007
Ingo Dickewied erreichte mit Händels "Arioso" und dem englischen Choral "Nearer still nearer" jene volltönende Wärme mit der er auch den letzten Zuhörer zu gewinnen vermochte.

"Gänsehautmomente"
Lippische Landeszeitung, Juni 2007
Für Gänsehautmomente sorgten Markus Linnemann (Klavier) und Ingo Dickewied (Gesang), die unter anderem den Song "My way" interpretierten.

"Gänsehautatmosphäre"
Lippische Landeszeitung, November 2006
Solist Ingo Dickewied zeigte sein breites gesangliches Spektrum auf. Der Sänger vollbrachte das Kunststück der oft benannten, aber selten erreichten Gänsehautatmosphäre zu schaffen.

"Aufrichtigkeit der Interpretation"
Lippische Landeszeitung, September 2006
Unübertrefflich war die Aufrichtigkeit seiner Interpretation. Diese Aufrichtigkeit erreichte die Zuhörer schon deshalb so unmittelbar, weil sie am Moment der Gefühle teilhaben konnten.

"Kraftvoll wie ausdrucksstark"
Lippische Landeszeitung, Januar 2006
Ob prophetisch bei Georg Friedrich Händel, liedhaft-innig bei Franz Schubert oder hoffnungsvoll bei Felix Mendelssohn Bartholdy - der Bassbariton (Ingo Dickewied) meisterte ebenso kraftvoll wie ausdrucksstark die unterschiedlichsten Stimmungen.